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Salons

Salons Schnorr & Lotter

Für besondere Anlässe.

wie Familienfeiern oder Hochzeiten stehen Ihnen neben den Restaurants unsere Salons Schnorr und Lotter für bis zu 45 Personen zur Verfügung. In kombinierter Nutzung der Salons mit der Kegelbahn, dem Kinderspielzimmer und viel Freiraum für eine musikalische Umrahmung wird jede Feierlichkeit zu einem Höhepunkt.

Festliches Ambiente für Ihre Feier

Salon Schnorr

Fröhliche Farben, viel Tageslicht und festliches Ambiente zeichnen den Salon Schnorr aus. Hier können Sie Ihre Festlichkeit, ob Hochzeit, Geburtstag oder Taufe, zu einer ganz besonderen werden lassen. Feiern Sie mit uns im privaten und vertrauten Rahmen.

Der Salon Schnorr ist variabel zu gestalten. Sie haben die Möglichkeit für verschiedene Tafelstellungen, eine Tanzfläche und in Kombination mit dem Salon Lotter reichlich Platz für ein Büffet. Für Abwechslung ist ebenfalls im Hause gesorgt, auf gleicher Ebene können Sie unsere „Gläserne Brauerei“ das „Biermuseum“ und unsere Kegelbahn für Ihre Feier mit einbeziehen.

Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen vom wundervollen und festlichen Amiente des Salons Schnorr!

Schnorr brachte zudem das durch den Dreißigjährigen Krieg schwer geschädigte Eisenwerk im heutigen Stadtteil Auerhammer wieder in Betrieb, das er 1644 gemeinsam mit Zacharias Schöppel gekauft hatte.

Auf einer Reise zur Leipziger Messe im Jahre 1648 wurde er von räuberischen Soldaten nach Russland verschleppt und gegen hohes Lösegeld an den Zaren verkauft. Als Bergbausachverständiger und Aufsichtsführender wirkte Schnorr 16 Jahre lang in den Bergwerken des Urals, ehe ihm die Flucht über die Türkei nach Wien gelang. Das Erzgebirge sah er jedoch nicht wieder. Auf der Heimreise verstarb er.

Veit Hans Schnorr d.J. (1644-1715) war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des erzgebirgischen Montanwesens.

Er führte neue Produktionstechniken in die Hammer- und Eisenhütten des Erzgebirges, die vor allem in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts große wirtschaftliche Bedeutung in der Weißblechfertigung sogar europäische Monopolstellung erlangten, ein. Schnorr schuf u.a. die „Erzgebirgische Blechkompanie“, eine Art Konzern, die den Absatz von Weiß- und Schwarzblech der erzgebirgischen Hammerwerke regelte. Er ließ das Hammerwerk in Aue weiter ausbauen und erwarb sich Verdienste um das Blaufarbenwerk Niederpfannenstiel. Ihm wird die Entdeckung der weißen Erde, des Kaolins, zugeschrieben. Die am Rande der Stadt gelegene Weißerdenzeche lieferte 150 Jahre lang den Rohstoff für die Meißner Porzellanmanufaktur.

Auf „wilder Wurzel“ ließ er Carolsfeld anlegen. Der Kaiser adelte ihn dafür. Er durfte sich nun Veit Hans Schnorr von Carolsfeld nennen.

Schnorr erzielte ein stattliches Vermögen, das ihn zu den reichsten Männern des Erzgebirges zählen ließ.

Das begehrenswerte Herrenzimmer

Salon Lotter

Klein aber fein ist der Salon Lotter. Hier können Sie ungestörte und individuelle Feiern, Besprechungen oder Tagungen bis zu 14 Personen abhalten.
Der Raum ist im Jungendstil gestaltet und wird von einem Kelim anno 1900 gekrönt.

Melchior Lotter wurde um 1470 in Aue geboren. Sein Vater stammte aus Nürnberg. Ihn mag der aufblühende Schneeberger Silberbergbau ins Erzgebirge gelockt haben. Von 1491 bis zu seinem Tode am 1. Februar 1549 wirkte Melchior Lotter als Buchdrucker in Leipzig. Hier stand er in Verbindung mit Luther, der sich mehrere Male in der Handelsmetropole aufhielt. Der Besuch im Juni 1519 in Leipzig, bei dem es zu dem öffentlichen Streitgespräch mit Luthers Gegnern auf der Pleißenburg kam, ging als der bedeutendste in die Geschichte ein. Während dieses Besuches wohnte Luther mit seinen Freunden im Hause Melchior Lotters.

Aus Lotters Druckerei gingen 1517 die 95 Thesen Luthers in einem großen Plakatdruck hervor. Melchior Lotter brachte auch 1522 Luthers Übersetzung des Neuen Testaments als erste Ausgabe heraus. Sie wurde unter der Bezeichnung „Septembertestament“ bekannt. Es sei auch erwähnt, dass Lotter als erster deutscher Drucker 1511 die Antiqua, die geradestehende lateinische Druckschrift verwandte. Lotters Söhne traten in die Fußstapfen ihres Vaters. Sie waren auch Drucker und wirkten in Wittenberg, wo sie Schriften Luthers und Melanchthons druckten.

Melchior Lotter, der mit seiner Buchdruckerkunst ein Förderer der Reformation war, muss man als einen bedeutenden Sohn der Stadt Aue bezeichnen.



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